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Melasse wirklich so schlecht?

Melasse ist ein Nebenerzeugnis der Zuckerproduktion. Dieser Zuckersirup besteht zu 50 % aus Zucker und hat außerdem einen hohen Anteil Rohprotein, sekundären Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium). In Müslis dient sie als Konservierung, bei der Pelletherstellung als Hilfsmittel zum Pressen. Sie bindet außerdem Staub. Melasse ist eine hohe und schnelle Energiequelle.

Es stellt sich also weniger die Frage, ob Melasse gut oder schlecht ist fürs Pferd, sondern viel mehr braucht mein Pferd dieses Futter als zusätzliche Energiequelle oder nicht.

Das Pferd lebt von Zucker

Zucker aus Pflanzen.

Dies ist die wichtigste Energiequelle für Pferde!
Melasse von Zuckerrüben ist für Pferde unverträglicher. Melasse aus Zuckerrohr dagegen wird besser vertragen, denn das Zuckerrohr zählt zu den Süßgräsern und ist damit natürlicher und besser bekömmlich fürs Pferd.

Über unsere gehaltvollen, süßen Wiesen haben wir allerdings häufig bereits genug Zucker in der Futterration unserer Pferde. Bringen wir nun noch zusätzlich größere Mengen Melasse, Stärke oder Fruktan (für mich steht das alles auf derselben Stufe) ins Pferd, kann es das Darmmilieu empfindlich stören und Folgeerkrankungen begünstigen. Wer also auf den Zuckergehalt achten muss, sollte sich überlegen, ob er überhaupt zu Zusatzfutter greift.