Starke Hufe durch richtige Fütterung: Warum Ernährung der Schlüssel zur Hufgesundheit ist
"Ohne Huf – kein Pferd." Dieses altbekannte Sprichwort bringt es auf den Punkt: Die Hufe sind buchstäblich das Fundament des Pferdes. Egal ob Freizeitpartner oder Sportpferd – ohne gesunde Hufe kann kein Pferd leistungsbereit und schmerzfrei bleiben.
Warum ist Hufgesundheit so empfindlich?
Trotz ihrer robusten Erscheinung sind Pferdehufe anfällig für Risse, Ausbrüche, Fäulnis oder strukturelle Schwächen. Diese Probleme entstehen nicht über Nacht. Oft entwickeln sie sich schleichend durch eine Kombination aus:
- Mängel in der Nährstoffversorgung
- Nässe, Trockenheit, wechselnde Untergründe
- Unzureichender Hufpflege
- Schlechter Durchblutung oder genetischer Disposition
Die Rolle der Ernährung für starke Hufe
Ein gesunder Huf wächst gleichmäßig, ist stabil, elastisch und widerstandsfähig. Dafür benötigt der Pferdeorganismus gezielt zugeführte Nährstoffe:
Biotin
Biotin (Vitamin B7) ist der Klassiker in Sachen Hufgesundheit. Studien zeigen, dass eine tägliche Gabe von 15–25 mg Biotin über einen Zeitraum von 6–9 Monaten das Hufwachstum deutlich verbessern kann (Hintz et al., 1984).
Zink & Kupfer
Zink ist entscheidend für Keratinbildung und Wundheilung, Kupfer für die Quervernetzung von Hornproteinen. Beide Spurenelemente sind essenziell für die Bildung stabiler Hufstrukturen. Ein Mangel zeigt sich oft durch brüchiges Hufhorn oder weiße Linien.
Methionin & Cystein
Diese schwefelhaltigen Aminosäuren sind unverzichtbar für die Keratinproduktion – dem Hauptbestandteil des Hufhorns. Sie wirken als Grundbausteine für elastische, feste Hornqualität.
Vitamin E & Selen
Vitamin E als Antioxidans und Selen als Cofaktor unterstützen das Immunsystem und die Zellintegrität. Besonders bei Entzündungen im Hufbereich, wie Huflederhautproblemen, sind sie von Bedeutung.
Omega-3-Fettsäuren
Entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und damit indirekt hufunterstützend. Besonders bei chronischen Hufproblemen oder Rehe relevant.
Kalzium
Unterstützt die Zellstrukturen und kann helfen, das Hufhorn robuster zu machen.
Warum Heu und Weide oft nicht ausreichen
Selbst bei hochwertiger Grundversorgung durch Heu und Weide kann es zu Engpässen kommen:
- Böden in Mitteleuropa sind oft zink- und kupferarm
- Der Bedarf steigt bei Leistungspferden, Senioren, stoffwechselempfindlichen Pferden
- Jahreszeitlich bedingte Schwankungen in Frischfutterqualität
Ein gezieltes Ergänzungsfutter kann helfen, diese Lücken zu schließen und Hufstruktur und -qualität langfristig zu verbessern.
Geduld ist gefragt: Hufwachstum braucht Zeit
Ein Huf wächst etwa 6–10 mm pro Monat. Das bedeutet: Verbesserungen sind frühestens nach 3–6 Monaten sichtbar. Wichtig ist eine kontinuierliche, bedarfsgerechte Fütterung – idealerweise abgestimmt mit Tierarzt oder Therapeut.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Hufgesundheit
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Wie lange muss Biotin gefüttert werden, um die Hufe zu stärken?
Mindestens 6 Monate in einer Dosierung von 15–25 mg/Tag. Die volle Wirkung zeigt sich oft erst nach 9 Monaten (Coenen et al., 2011). -
Was hilft bei brüchigem Hufhorn beim Pferd?
Neben guter Pflege sind Zink, Kupfer, Biotin, Methionin und Omega-3-Fettsäuren entscheidend. Auch das Trinkwasser sollte auf hohe Eisengehalte überprüft werden. -
Welche Ursachen hat schlechte Hufqualität?
Nährstoffmangel, genetische Veranlagung, feuchtes Milieu, zu seltene Hufbearbeitung, Stoffwechselprobleme. -
Welche Nährstoffe fehlen bei weichem Hufhorn?
Häufig Zink, Methionin, Biotin und Kupfer. Auch ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann die Elastizität verschlechtern.
Zusätzliche Tipps zur Hufpflege
- Regelmäßige Bearbeitung durch Schmied oder Hufpfleger
- Saubere, trockene Einstreu – Matsch und Ammoniak vermeiden
- Tägliche Bewegung fördert Durchblutung und Hufwachstum
- Kontrolle auf weiße Linien, Risse, unangenehmen Geruch
Fazit: Gesunde Hufe beginnen im Futtertrog
Die Grundlage gesunder Hufe liegt in einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung. Gerade Pferde mit schlechter Hufqualität, langsamen Wachstum oder Neigung zu Rissen und Brüchigkeit profitieren oft deutlich von einer gezielten Futterergänzung mit Biotin, Zink, Kupfer & Co.
Eine gute Nährstoffversorgung kann die Hufstruktur messbar verbessern – vorausgesetzt, man gibt dem Huf Zeit zur Regeneration.
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