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EMS beim Pferd – erkennen, behandeln und vorbeugen

EMS beim Pferd (Equines Metabolisches Syndrom) ist eine häufige Stoffwechselerkrankung, die oft lange unbemerkt bleibt. Unbehandelt kann sie schwerwiegende Folgen wie Hufrehe haben.

In diesem Artikel erfährst du, wie du EMS beim Pferd erkennst, richtig behandelst und dein Pferd langfristig gesund hältst.

Was ist EMS beim Pferd?

EMS ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der eine Insulinresistenz vorliegt. Das bedeutet, dass die Körperzellen nicht mehr richtig auf Insulin reagieren und der Zuckerstoffwechsel gestört ist.

Typisch sind:

  • Übergewicht
  • Fettpolster (z. B. am Mähnenkamm)
  • erhöhtes Risiko für Hufrehe

👉 EMS ist also eine Kombination aus Übergewicht, Stoffwechselstörung und Insulinproblemen.

EMS Pferd Symptome: So erkennst du die Krankheit

Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend.

Häufige Symptome:

  • Übergewicht trotz normaler Fütterung
  • harte Fettpolster
  • steifer Gang
  • Leistungsabfall
  • starkes Schwitzen
  • erhöhter Durst

⚠️ Besonders wichtig: Hufrehe ist ein häufiges Warnsignal!

Ursachen von EMS beim Pferd

EMS entsteht meist durch mehrere Faktoren:

  • zu energiereiches Futter
  • zu wenig Bewegung
  • genetische Veranlagung
  • gestörter Stoffwechsel

Auch die Darmgesundheit spielt eine wichtige Rolle und kann den Stoffwechsel stark beeinflussen.

EMS Pferd Behandlung: Die 3 wichtigsten Säulen

1. Fütterung optimieren

Die Ernährung ist der wichtigste Faktor bei EMS.

👉 Grundregeln:

  • wenig Zucker & Stärke
  • Heu als Basis
  • kontrollierte Futtermenge

💡 Für eine ausgewogene Versorgung können ergänzend Produkte eingesetzt werden:

winnies® Complete Pellets Plus
→ zur täglichen Nährstoffversorgung

winnies® Magnesium Complex Pellets Plus
→ kann den Energiestoffwechsel und die Muskelfunktion unterstützen

👉 Ergänzend kann eingesetzt werden:

winnies® Trojaner
→ zur einfachen Tabletteneingabe oder als Omega 3 Supplement

2. Bewegung steigern

  • tägliche Bewegung
  • moderates Training
  • langsamer Trainingsaufbau

👉 Bewegung verbessert direkt die Insulinwirkung.

EMS Pferd Fütterung: Darauf musst du achten

  • zuckerarme Ernährung
  • strukturreiches Heu
  • wenig bis kein Kraftfutter
  • kontrollierte Weidezeiten

⚠️ Besonders im Frühjahr und Herbst ist Vorsicht geboten (hoher Zuckergehalt im Gras).

Trainingsplan für EMS Pferde

Ein sinnvoller Trainingsplan beinhaltet:

  • tägliche Bewegung
  • leichtes Ausdauertraining
  • Bodenarbeit
  • langsame Steigerung

👉 Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.

Prävention: EMS beim Pferd vermeiden

So kannst du dein Pferd schützen:

  • Gewicht kontrollieren
  • regelmäßige Bewegung
  • Fütterung anpassen
  • Weidezeiten begrenzen
  • Tierarzt-Checks durchführen

Unterschied: EMS vs. Cushing (PPID)

EMS:

  • Insulinresistenz
  • häufig übergewichtige Pferde

Cushing:

  • hormonelle Erkrankung
  • Fellveränderungen

Fazit

EMS ist eine ernsthafte, aber gut kontrollierbare Erkrankung.

👉 Mit der richtigen Kombination aus:

  • Fütterung
  • Bewegung
  • gezielter Unterstützung

kann dein Pferd ein gesundes und aktives Leben führen.

FAQ – Häufige Fragen zu EMS beim Pferd

Was ist EMS beim Pferd einfach erklärt?

EMS ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der das Pferd eine Insulinresistenz entwickelt und dadurch zu Übergewicht und Hufrehe neigt.

Wie erkenne ich EMS beim Pferd?

Typische Anzeichen sind Übergewicht, Fettpolster, Leistungsabfall und ein steifer Gang.

Was darf ein EMS Pferd fressen?

Vor allem zuckerarmes, strukturreiches Futter wie Heu. Kraftfutter sollte reduziert oder vermieden werden.

Kann ein EMS Pferd geheilt werden?

EMS ist nicht heilbar, aber durch richtige Fütterung und Bewegung sehr gut kontrollierbar.

Welche Rolle spielt Bewegung bei EMS?

Bewegung verbessert die Insulinwirkung und hilft beim Abnehmen – sie ist ein zentraler Bestandteil der Therapie.

Sind Ergänzungsfuttermittel sinnvoll?

Ja, sie können helfen, den Stoffwechsel zu unterstützen und Nährstoffdefizite auszugleichen – sollten aber gezielt eingesetzt werden.